<< Zurück

EINBLICK - Ausstellungseröffnung

Runde Geburtstage sind ein guter Anlass, um retrospektiv zurück zu blicken. Rechtzeitig zu Robert Wallners 60. Geburtstag wurde am Samstag, 3. September um 19h30 die Ausstellung EINBLICK in Pramet eröffnet.

Das Musikerduo Schrutinett aus Schloss Feldegg, bestehend aus Brigitte Sidler-Hanreich auf der Bassklarinette und Bernhard Hanreich an der Schrutibox und mit Ober- und Untertongesang, unterhielten die zahlreichen Gäste.

Die Ausstellung, die bis 30. Oktober immer sonntags von 14-16h geöffnet ist, bildet den Auftakt zu Wallners Ausstellungstrilogie, die in Ried mit den Ausstellungen RÜCKBLICK in der Raiffeisenbank und ANBLICK in den Räumen der IKG-Innviertler Künstlergilde fortgesetzt wird.

Die Vita des diplomierten Sozialpädagogen ist eng mit Pramet und dem Kulturhaus verknüpft. Seit 1985 lebt der gebürtige St.Marienkirchner aus dem Bezirk Schärding in Windischhub 7, wo er sich ein Atelierhaus eingerichtet hat. In der ehemaligen Stelzhamer Volksschule, in der sich heute das
Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet befindet, hat Wallner mit seiner Frau Margit bereits 1993 die Bildungswerkstatt Pramet, ein Zentrum für Tanz, Bewegung, Kunst und Pädagogik aufgebaut. 2009 gehörte er dann zu den Gründungsmitgliedern des Prameter Kulturhauses, das er die ersten vier Jahre als Kurator betreute.

Wallner hat sich in den letzten dreißg Jahren im Selbststudium intensiv mit klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst auseinander gesetzt und dabei seine abstrahierende Formensprache und sein Malvokabular stetig verfeinert. Künstler wie Jean Dubuffet, Max Ernst oder Antoni Tapies wurden ihm richtungweisend. Mittlerweile ist Robert Wallner langjähriges Mitglied der Innviertler Künstlergilde (IKG) sowie der Künstlergilde Wels und hat eine rege Ausstellungstätigkeit vorzuweisen. Den Künstler beschäftigt vor allem die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein. Es sind die dahinter liegenden Metaphern und Symbole, die Zwischenwelten und Grauzonen der menschlichen Wahrnehmung, die ihn interessieren. Seine Arbeiten sind eine Verbindung aus geplanten Kompositionen und tranceartig aufgebauten Freiräumen, in die unterbewusste Symboliken und Erinnerungsstücke einfließen. Räumliche Anordungen werden immer wieder aufgebrochen und aufgelöst. Wallners Kunst ist eine stete Suche nach den Urgründen des menschlichen Daseins und den Gesetzmäßigkeiten des Lebens.